Abschiebungsdruck und Bleiberechte:
Handlungsmöglichkeiten nach der Ablehnung eines Asylantrags
Online-Seminar
Dienstag, 21.04.2026, 17:00 – 19:00 Uhr
Was kann man tun, wenn ein Asylantrag abgelehnt wurde? Bedeutet eine Ablehnung automatisch, dass eine Abschiebung unmittelbar bevorsteht? In der öffentlichen Debatte entsteht derzeit oft der Eindruck, dass Menschen nach einer Ablehnung ihres Asylantrags zwangsläufig abgeschoben werden. Doch die rechtliche Situation ist
häufig komplexer.
In diesem Online-Seminar geht es um die Fragen von Duldung, drohender Abschiebung und möglichen Bleiberechten. Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es noch, wenn das Asylverfahren negativ abgeschlossen wurde? Unter welchen Umständen kann eine Abschiebung ausgesetzt werden oder ein anderer Aufenthaltstitel in Betracht kommen? Außerdem werfen wir einen Blick auf aktuelle Entwicklungen in Politik und Praxis und darauf, worauf Betroffene und Unterstützende besonders achten sollten.
Das Seminar richtet sich an Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten, die sich über Handlungsspielräume nach einer Ablehnung des Asylantrags informieren möchten. Neben einer Einführung in die wichtigsten rechtlichen Grundlagen wird es auch Raum für Fragen und Austausch geben.
Referent:
Timmo Scherenberg, Geschäftsführung, Hessischer Flüchtlingsrat e.V.
Verbindliche Anmeldung bis 13.04.2026, maximale Teilnehmer:innenzahl 20 Personen.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Alle Informationen zum Online-Seminar finden Sie auch in unserem Flyer.
Für die Anmeldung zum Online-Seminar klicken Sie bitte hier:
Zur Anmeldung
Angebote für pädagogische Fachkräfte
Die Arbeit mit psychisch belasteten, traumatisierten Geflüchteten stellt Menschen in sozialen Einrichtungen und Behörden vor viele Fragen:
- Was ist ein Trauma und woran erkenne ich es?
- Wann brauchen Geflüchtete professionelle Hilfe?
- Wie findet man geeignete Therapieplätze?
Unser Angebot beantwortet diese Fragen und bietet in einem Tagesseminar wertvolles Wissen für Fachkräfte, die als Sozialpädagog:innen, Erzieher:innen, Berater:innen oder in anderen Berufen mit Geflüchteten arbeiten.

Der Verbund Psychosoziales Zentrum Rhein-Main Hilfe für Geflüchtete ist eine Kooperation von: Evangelischer Regionalverband Frankfurt und Offenbach, FATRA e. V., Sigmund-Freud-Institut, Frankfurter Psychoanalytisches Institut e. V. und Anna-Freud-Institut e.V. und wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
Team:


